Dom zu Meissen

 

Dom

 

Der Dombau wurde um 1250 begonnen, das rein gotische Bauwerk fand seine Vollendung um 1400. Bedeutende Baumeister und Künstler hinterließen uns ein großartiges Werk mit so herausragenden Leistungen wie den Skulpturen aus der Werkstatt des Naumburger Meisters im Hohen Chor und der Achteckkapelle, einem vollständig erhaltenen Lettner, Blattkapitellen und Schlußsteinen in großer Vielfalt und Formschönheit.

Das Mittelfenster des Chores zeugt durch leuchtende Farben und meisterhafte Gestaltung von der Kunstfertigkeit des 13. Jahrhundert. Der Kreuzgang und die Allerheiligenkapelle aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. bieten ein besonderes Erlebnis. Die enge Verbindung des Domes mit der Geschichte des Wettiner Fürstenhauses lässt sich in der Begräbniskapelle an den aufwendig gestalteten Messinggrabmälern - die Vorlagen schufen z. T. A. Dürer und L. Cranach d. Ä.- nachvollziehen. L. Cranach schuf den Altar für die Kapelle Herzog Georgs. Aus seiner Werkstatt stammt der Laienaltar mit der Kreuzlegende vor dem Lettner.

Dieser Altar trägt ein Kruzifix und Leuchter aus der Hand von J. J. Kändler, dem wohl berühmtesten Porzellangestalter der Manufaktur Meissen.

Lassen Sie sich von der großartigen Atmosphäre des restaurierten Hauses gefangen nehmen und finden Sie ein wenig Ruhe und Kraft für Ihren weiteren Weg.